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Dem ifem über die Schulter geschaut

Beim Treffen der Anwendergemeinschaft der MITNETZ STROM stand dieses Mal die Forschung des ifem zum digitalen Zählerwesen im Mittelpunkt.

Im Forschungsfeld zu modernen Messeinrichtungen haben wir uns im Laufe der letzten Jahre ein beträchtliches Know-how angeeignet. Neben dem Qualitätsmanagement im Zählerwesen und der dazugehörigen Zählerprüfung, forschen wir auch auf dem Gebiet der Anwendbarkeit der neuen Technologie im Privatkundensektor. Als Forschungsinstitut haben wir ein begründetes Interesse daran unsere Forschungsmethoden, -fortschritte und –ergebnisse zu veröffentlichen und zugänglich zu machen, um unsere Erfahrungen mit der Fachwelt auszutauschen. Zu diesem Zweck besuchte uns am 8. März 2017 die Anwendergemeinschaft der MITNETZ STROM.

 Wir öffneten an diesem Tag unsere Labore für die mehr als 30 Vertreter von Stadtwerken und kleineren Netzbetreibern. Dies stellte uns vor eine logistische Aufgabe. Die Zählerprüfstrecke ist ein ESD Schutzbereich, der nur mit entsprechender Schutzkleidung betreten werden darf. Zudem ist es nicht möglich alle Teilnehmer zugleich durch unsere Labore zu führen. Um somit allen Teilnehmern Einblick in unsere Forschungsarbeit zu gewähren, haben wir drei rotierende Workshops angeboten, in den Fachthemen: Details zu den Prüfungen (Pierre Jaques), Qualitätsmanagementsystem im Zählerwesen (Mario Gehre) und die Besichtigung der Labore. Dies ermöglichte einen gleichberechtigten Erkenntnisgewinn für jeden unserer Besucher.

Hintergrund zur Veranstaltung:

Der Rollout der neuen Zählertechnologie betrifft alle Netzbetreiber. Diese müssen sich seit 2017 dieser gesetzlichen Vorgabe stellen. Um dieser Problematik gewachsen zu sein, welche mit neuen Herausforderungen und unerwarteten Hindernissen einhergeht, hat MITNETZ STROM die Anwendergemeinschaft aus Stadtwerken und Netzbetreibern gegründet. Diese hat das Ziel bisherige Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

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