Smart Energy

Netze

Wir erstellen Netzberechnungen, prüfen Netzanschlüsse und untersuchen die Netzqualität, zum Beispiel an Ortsnetztrafostationen. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Industriepartnern sind wir mit den Anforderungen in der Wirtschaft vertraut. Die Erfahrung hat uns gelehrt, dass unseren Partnern anwendungsnahe Lösungen wichtig sind. Deshalb bereiten wir komplexe Daten übersichtlich auf und interpretieren diese bezogen auf den Forschungsauftrag.

 

 

Prüfungen

Die Digitalisierung des Messwesens zieht einen Smart Meter Rollout nach sich, der das ifem auf vielen Ebenen beschäftigt. In unserem eigens dafür eingerichteten Prüflabor kontrollieren wir Smart Meter auf verschiedenste Parameter wie Zuverlässigkeit und Gesetzeskonformität bezogen auf die aktuellen Netzbedingungen. Das Labor bietet jedoch auch die Möglichkeit zur Prüfung anderer elektronischer Geräte.

Ansprechpartner

Pierre Jaques

Tel: 03727 / 58 1524

E-Mail: jaques@hs-mittweida.de

Beispielprojekt

Zählerprüfstrecke für elektronische Zählgeräte

Das Institut für Energiemanagement an der Hochschule Mittweida betreibt eines der führenden Zählerprüflabore für elektronische Zählgeräte in Deutschland. In seinem Umfang und den Prüfeigenschaften ist es einzigartig.

Wir sind damit in der Lage, alle Typennormprüfungen abzudecken und die elektronischen Energiezähler unter möglichst realen Netzbedingungen auf weitere Umgebungsparameter zu testen, wie zum Beispiel die Betriebstemperatur unter bestimmten Einflüssen, die Reaktion auf Luftfeuchte oder die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Der Vorsprung an Fachwissen gegenüber anderen Instituten wird insbesondere durch eine kontinuierliche Nachfrage für die Lösung von Problemstellungen aus der Wirtschaft gewährleistet und eruiert somit immer neue Themengebiete.

Beispielprojekt

Wirkung von Oberschwingungen auf elektronische Energiezähler

Während einer Untersuchung der Netzqualität stellte sich heraus, dass ein bekannter Effekt, nämlich Oberschwingungen, zu unvorhersehbaren Belastungen im Stromnetz führen können. Um nachzuvollziehen, wie die neue Zählergeneration auf diese steigende Belastung mit Oberschwingungen reagiert, haben wir Tests zu diesem speziellen Effekt in die Messungen einbezogen. Für uns ist die Erzeugung und Prüfung von Störungen bis zur 40. Oberschwingung realisierbar und durch einen hochpräzisen Referenzzähler prüftechnisch nachweisbar.

Bei unseren Tests konnten wir für unseren Netzbetreiber verschiedene Fehlerprofile aufdecken, die von erhöhter thermischer Belastung bis hin zu einer Fehlfunktion einiger Geräte geführt haben, noch bevor das Thema in der Fachwelt aufgegriffen wurde.