Forschung und Transfer

Forschung und Entwicklung

Die Mitarbeiter des ifem arbeiten und forschen an praxisnahen Themen, welche den Markt aktuell bewegen. Unser Ziel ist es theoretisches Wissen, prototypische Technologien und neue Verfahren für einen anwendungsorientierten Einsatz zu erproben und in den Markt zu überführen. Unternehmen und öffentlichen Partnern bieten wir zu diesem Zweck die Möglichkeit zu einer Forschungskooperation an.

Technologietransfer in die Wirtschaft

Wir entwickeln Produkte, Dienstleistungen und Verfahren neu bzw. weiter und stärken damit den Wirtschaftsstandort Sachsen in seiner Innovationskraft und Marktposition.

Ansprechpartner

Thomas Kirste

Tel: 03727 / 58 1648

E-Mail: kirste@hs-mittweida.de

ESF Projekt

Wissens- und Technologietransfer im Bereich Ressourceneffizienz und Prozessoptimierung

Aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) wird seit dem 01.09.2016 das Projekt „Verstärkung und Verstetigung des Wissens- und Technologietransfers im Bereich Ressourceneffizienz und Prozessoptimierung von der Hochschule in die Wirtschaft“ im Rahmen der sächsischen Technologieförderung durch die Fördermaßnahme Transferassistent gefördert.

Erfolgreich wurde das Projekt Bobbahn Altenberg zur energetischen Analyse insbesondere der Kälteanlage beendet. Ziel war, einen Wissenstransfer über studentische Arbeiten zu  gewährleisten, welcher die technischen Anlagen bis hin zur Überprüfung der Lastgänge und Verbesserung der Wirkleistung und damit Steigerung der Energieeffizienz beinhaltet und entsprechende Handlungsempfehlungen zur Verfügung stellt. Ein Folgeprojekt ist geplant, welches die Energie- und damit CO2-Einsparung unter Einbindung regionaler Unternehmen beinhaltet. Zudem fand ein ähnliches Projekt mit dem Hochstift zu Meißen für den Meißner Dom statt.

Produkt- bzw. Verfahrensinnovationen werden in zwei InnoTeams mit lokalen Unternehmen vorangetrieben. Dabei liegt der Fokus auf der Zusammenarbeit und dem Austausch unseres Institutes mit regionalen KMU bei der industriellen Forschung und damit der Stärkung der Innovationskraft und der Wettbewerbsfähigkeit für die sächsische Wirtschaft und den Freistaat Sachsen. Seit April 2018 wird an energiesparenden Lösungen im Medizinbereich bei der Anwendung der Wundvermessung zusammen mit der IMM electronics GmbH geforscht. Ab September wird mit der Firma SAT-Kabel am Thema der Messwerterfassung und Steuerung von analogen und digitalen Messsystemen über das Breitbandkabelnetz ein weiteres Forschungsvorhaben begonnen.

Internationale Kooperationen unter Einbindung multinationale Forschungsverbünde mit sächsischen Unternehmen wurden mit den Förderprogrammen Horizont 2020 und Interreg Central Europe angeregt. In letzteren wurden internationale Kooperationen aufgebaut, um die territoriale Entwicklung auch über Sachsen hinaus zu verstätigen. Dabei stehen insbesondere die Herausforderungen der Globalisierung und die damit erfolgenden strukturellen Veränderungen im Fokus.

Die Vernetzung bisher nicht miteinander kooperierender Akteure steht nach wie vor im Mittelpunkt und wurde erfolgreich vorangetrieben. Dabei steht die Verwendung von FuE-Forschungsergebnissen als Schwerpunkt voran. An der Weiterentwicklung der Transferkonzepte sowie zielführender Strategien für einen effizienten Technologietransfer wird kontinuierlich gearbeitet. Die Ergebnisse werden in festgelegten Zeitintervallen evaluiert und in den Teammeetings besprochen und ausgewertet.

Projektziel ist die Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) durch Informations- und Beratungsleistungen bei der Identifikation und planvollen Übertragung technologischen Wissens aus der Hochschule zur Vorbereitung und Realisierung von Produkt- oder Verfahrensinnovationen sowie die Aufarbeitung von Forschungsergebnissen der Wissenschaft für die gewerbliche Wirtschaft. Insbesondere wird mit der Maßnahme der Wissens- und Technologietransfer am Institut für Energiemanagement (ifem) an der Hochschule Mittweida im Bereich der Ressourceneffizienz und Prozessoptimierung in die Wirtschaft unterstützt.

Neben der kontinuierlichen Recherche zu transferrelevanten Themen innerhalb des Institutes ist es die Aufgabe des Transferassistenten Thomas Kirste sich in EU- Bundes-, als auch Landesförderprogramme einzuarbeiten, die zur Ausrichtung des Instituts für Energiemanagement passen. Im Vordergrund steht dabei die Zusammenarbeit mit regionalen KMU. Entsprechende Beratungsleistungen werden bei der Identifikation und planvollen Übertragung technologischen Wissens aus der Hochschule zur Vorbereitung und Realisierung von Produkt- oder Verfahrensinnovationen angeboten sowie Forschungsergebnisse der Wissenschaft für die gewerbliche Wirtschaft aufbereitet. Neben Gesprächen mit KMU werden auch Vorträge in Kammern, Netzwerken und Wirtschaftsfördereinrichtungen getätigt und die Forschungsschwerpunkte des Institutes für Energiemanagement vorgestellt.